Freiburg auf Platz eins im Ranking der Kantonsfinanzen

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In der Vergleichsstudie des Lausanner Hochschulinstituts für Öffentliche Verwaltung (IDHEAP) zum Zustand der Kantons- und Gemeindefinanzen liegt der Kanton Freiburg auf Platz eins für seine Haushaltsführung über die letzten zwanzig Jahre.

Seit 1999 erstellt das IDHEAP jährlich einen Vergleich der Kantons- und Gemeindefinanzen. Das Ziel besteht darin, einen Einblick in die finanzielle Lage der öffentlichen Gemeinwesen der Schweiz zu erhalten. Alle föderativen Ebenen des Landes sind abgedeckt: der Bund, die 26 Kantone sowie 20 Städte.

An ers­ter Stel­le der West­schwei­zer Kan­to­ne liegt Frei­burg 2018 im Ge­samt­klas­se­ment an 9. Stel­le mit der sehr guten Note 5,6.

In diesem Jahr hat das IDHEAP auch einen Vergleich der Finanzen über zwei Jahrzehnte angestellt. In diesem Ranking liegt Freiburg mit der Note 5,38 auf Platz eins, vor Appenzell Innerrhoden (5,24) und Luzern (5,17).

> zur IDHEAP-Studie
> zum Artikel des PME Magazine

Forum des 100 – Le Temps

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Schaffung der interkantonalen E-Government-Vereinigung iGovPortal.ch zwischen dem Staat Freiburg und der Republik und dem Kanton Jura

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Gestern Montag haben die Kantone Jura und Freiburg in Delsberg die erste nationale Vereinigung im Bereich E-Government geschaffen. Sie heisst iGovPortal.ch.

Erstmals haben zwei Kantone beschlossen, ihre Kräfte im gesamten Bereich des E-Governments zu bündeln, um eine leistungsfähige Organisation und eine moderne und gemeinsame interkantonale Plattform bereitzustellen. Die Vereinigung iGovPortal.ch, die allen Schweizer Kantonen offensteht, hat zum Ziel, dass alle Mitglieder der Vereinigung von den Entwicklungskosten der Kantone und Gemeinden im Bereich E-Government profitieren können. Die Vereinigung ist nicht gewinnorientiert. Jeder Mitgliedskanton profitiert von den Investitionen und Erfahrungen der andern und verringert dabei ihre Implementierungskosten.

Die Tatsache, dass die Plattform den Kantonen gehört, ist ein Trumpf für die langfristige Kostenkontrolle. Die Mitgliedskantone sind sowohl in der Versammlung als auch im Leitungsausschuss und im technischen Ausschuss vertreten. Damit sollen die technologische Entwicklung und die für die Integration der E-Government-Leistungen erforderlichen Entwicklungen gewährleistet werden. Gemäss Statuten können die Gemeinden auf Antrag bei ihrem Kanton die Technologieplattform ebenfalls nutzen und so beträchtliche Skaleneffekte erzielen.

Die Vereinigung freut sich, nächstens neue Kantone zu begrüssen. Die Bedürfnisse im Bereich E-Govern­ment sind schweizweit erwiesen, und zahlreiche Kontakte sind bereits geknüpft. Diese Vereinigung wird die gemeinsamen Initiativen begünstigen und die Ausbreitung des E-Govern­ments in Schwung bringen und damit den Bürgerinnen und Bürgern der Schweiz bald harmonisierte Leistungen anbieten können. Die Strategie der Vereinigung beruht auf öffentlich-privaten Partnerschaften, welche die Entwicklung der wirtschaftlichen Struktur im digitalen Bereich unterstützen.